Deckungsbeitrag je Kampagne sehen — nicht nur Plattform-gemeldeten ROAS.
Plattform-ROAS ignoriert COGS, Fulfillment und Rabatte. Fairview verknüpft Kampagnen-Ausgaben mit tatsächlich erzielten Umsätzen abzüglich realer Kosten — und liefert den Deckungsbeitrag je Kampagne, Ad Group und Creative.
30–50 %
typische Lücke zwischen ROAS und Marge
2 Std.
bis zur ersten vollständigen Kampagnenansicht
14+
native Werbe- und Umsatzverbindungen
Warum Plattform-ROAS keine Entscheidungsgrundlage ist
Plattform-ROAS misst Umsatz geteilt durch Werbeausgaben. Er ignoriert, was ein Produkt kostet, was die Lieferung kostet und wie viel zurückgegeben wird. Wer auf Basis von ROAS-Zahlen budgetiert, optimiert für Umsatz — nicht für Profit. Das ist ein struktureller Fehler, der sich bei wachsendem Budget vervielfacht.
COGS fehlen in der ROAS-Berechnung
Ein ROAS von 4x auf ein Produkt mit 25 % Rohmargin bedeutet, dass Sie nach Warenkosten bereits unter Break-even liegen — noch bevor Fulfillment und Retouren berücksichtigt werden.
Retourenquoten unsichtbar
Manche Kampagnen ziehen Kunden an, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zurückgeben. Plattform-ROAS zählt den Kauf — nicht die bereinigte Transaktion nach Rücksendung.
Kanalvergleich ohne gemeinsamen Nenner
Google und Meta messen ROAS unterschiedlich. Ein fairer Vergleich beider Kanäle ist nur möglich, wenn beide mit denselben Kostenannahmen und derselben Umsatzquelle normalisiert werden.
Vom Plattform-ROAS zum echten Deckungsbeitrag je Kampagne
Fairview verbindet Werbeplattformen, Umsatzquelle und Buchhaltung — und errechnet für jede Kampagne und Ad Group den realen Deckungsbeitrag nach Warenkosten und Fulfillment.
Werbeplattformen und Umsatz verbinden
Google Ads und Meta Ads per OAuth, plus Shopify oder Stripe für tatsächlich abgeschlossene Umsätze. Erste Ansicht in unter 2 Stunden.
COGS und Fulfillment einrechnen
Aus QuickBooks oder Xero werden Warenkosten und Fulfillment-Kosten je Bestellung eingelesen. Der ROAS wird zum echten Deckungsbeitrag.
Fairview normalisiert die Attribution
De-Duplikation über alle Plattformen hinweg, verknüpft mit tatsächlichen Transaktionen. Kein doppelt gezählter Umsatz, keine verzerrten Plattformvergleiche.
Kampagnen-Marge sichtbar
Jede Kampagne und Ad Group mit realem Deckungsbeitrag — Plattform-ROAS daneben gestellt. Entscheidungen auf Basis echter Profitabilität, nicht Plattformversprechen.
Was Teams sehen, wenn sie Kampagnen-Marge messen
Beispiel: Kampagne erkannt als verlustbringend
Meta „Prospecting-A": Plattform-ROAS 3,8x. Fairview Margin-ROAS: 0,9x. Entscheidung: Kampagne pausieren. Ohne Fairview wäre das Budget weitergeflossen — mit klarer Fehlinformation als Grundlage.
Budgetumverteilungsmuster
Teams verlagern typischerweise 15–30 % des Werbebudgets innerhalb von 60 Tagen, nachdem sie den blended Margin-ROAS je Kampagne sehen. Die Erkenntnis, welche Kampagnen wirklich profitabel sind, zieht konkrete Budgetentscheidungen nach sich.
Rückgewonnene Marge
Im Durchschnitt erholen Teams innerhalb von 90 Tagen 23 % ihrer Marge — indem sie Budget von verlustbringenden Kampagnen in profitablere Kanäle umleiten. Fairview liefert dafür die Datengrundlage.
Die Formel hinter dem Kampagnen-Deckungsbeitrag
Kampagnen-Deckungsbeitrag
DB = Umsatz (kampagnen-attributiert) − COGS − Fulfillment − Kampagnen-Ausgaben
Was einfliesst
- + Tatsächlicher Umsatz (de-dupliziert, aus Shopify/Stripe)
- − Warenkosten / COGS (aus QuickBooks/Xero)
- − Fulfillment und Versandkosten
- − Retouren und Rückerstattungen
- − Kampagnen-Werbeausgaben
Was NICHT in Plattform-ROAS steckt
- ✗ COGS werden ignoriert
- ✗ Fulfillment nicht eingerechnet
- ✗ Retouren nicht bereinigt
- ✗ Doppelzählung zwischen Plattformen
- ✗ Attributionsfenster nicht normalisiert
Meta Ads (Plattform)
3,8x
ROAS (selbst gemeldet)
Nach COGS
1,4x
Margin-ROAS (ohne Fulfillment)
Fairview (vollständig)
0,9x
Echter Deckungsbeitrag-ROAS
Typische Fehler bei der Kampagnenbewertung ohne Fairview
Fehler 1: Break-even-ROAS ohne Berücksichtigung der Marge festlegen
Ein Break-even-ROAS von 2,5x bei 40 % Rohmargin klingt vertretbar — bis Sie merken, dass Fulfillment, Retouren und Kundenservice weitere 15 % kosten. Der echte Break-even liegt bei 4,2x.
Fehler 2: Kampagnen-ROAS mit Unternehmens-ROAS vergleichen
Die beste Kampagne auf Plattformebene ist nicht zwingend die profitabelste Kampagne auf Unternehmensebene. Wenn sie auf Niedrigmargen-Produkte zielt, generiert sie Umsatz ohne Deckungsbeitrag.
Fehler 3: Budget auf Basis von ROAS skalieren ohne Margen-Check
Eine Kampagne mit ROAS 5x zu skalieren, ohne den zugehörigen Deckungsbeitrag zu kennen, kann zu einem Wachstum führen, das mehr Kapital bindet als es generiert. ROAS ohne Marge ist eine unvollständige Kennzahl.
Alle Datenquellen für echte Kampagnen-Profitabilität
Fairview benötigt drei Quellen für den echten Deckungsbeitrag: Werbeplattformen, Umsatz und Buchhaltung — alle nativ verbunden, kein Data-Warehouse erforderlich.
Werbeplattformen
- Google Ads
- Meta Ads
- TikTok Ads (geplant)
Umsatz
- Shopify
- Stripe
Buchhaltung
- QuickBooks
- Xero
Die Module hinter der Kampagnen-Profitabilität
Margin Intelligence
Deckungsbeitrag nach Kanal, Kampagne und SKU — mit COGS aus der Buchhaltung gegengerechnet. Die Kernkomponente für Kampagnen-Profitabilität.
Mehr erfahren →Next Best Actions
Konkrete Handlungsempfehlungen für jede Kampagne mit schlechtem Margin-ROAS — pausieren, Budget umlenken oder Creative tauschen.
Mehr erfahren →Operating Dashboard
Alle Kampagnen in einer Übersicht — Plattform-ROAS und Fairview Margin-ROAS nebeneinander, sortierbar nach echtem Deckungsbeitrag.
Mehr erfahren →Fragen zur Kampagnen-Profitabilität mit Fairview
Wie berechnet Fairview den Kampagnen-Deckungsbeitrag?
Fairview nimmt den der Kampagne zugeordneten Umsatz aus Shopify oder Stripe, zieht die Warenkosten (COGS) aus QuickBooks oder Xero ab, bereinigt um Fulfillment-Kosten und Retouren, und dividiert durch die tatsächlichen Kampagnen-Ausgaben. Das Ergebnis ist der reale Deckungsbeitrag-ROAS — nicht die Plattformzahl.
Zeigt Fairview Marge auf Creative-Ebene?
Kampagnen- und Ad-Group-Ebene ist live verfügbar. Creative-Level-Margin befindet sich auf der Roadmap. Für operative Budgetentscheidungen ist die Kampagnenebene in der Regel ausreichend — tiefes Creative-Testing ist eher eine Domäne spezialisierter Paid-Social-Tools.
Ersetzt Fairview MMM-Tools für Marketing Mix Modelling?
Für operative Kampagnenentscheidungen auf Kanal- und Kampagnenebene, ja. Für statistisches Marketing-Mix-Modelling mit Inkrementalitätsanalysen bleiben dedizierte MMM-Tools besser geeignet. Fairview ist der operative Layer — schnell, tagesaktuell und auf realen Transaktionen basierend.
Welche Daten brauche ich, um zu starten?
Mindestens eine Werbeplattform plus eine Umsatzquelle (Shopify oder Stripe). Für den echten Deckungsbeitrag benötigen Sie zusätzlich eine Buchhaltungsintegration — QuickBooks oder Xero. Ohne Buchhaltung sehen Sie Attribution und Umsatz, aber noch keinen vollständigen Deckungsbeitrag nach COGS.
Was kostet Fairview?
Der Einstieg beginnt bei 149 €/Monat (exkl. MwSt.) mit dem Starter-Plan. Alle Pläne beinhalten Kampagnen-Profitabilitätsanalyse und blended Margin-ROAS. Für erweiterte Attribution und anpassbare Kostenprofile empfehlen sich Growth (349 €/Monat) oder Scale (699 €/Monat). Demo buchen.
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