Kundenmarge, Bestellökonomie und Forderungsstatus — in einer Ansicht.
Ihre Bestellungen liegen im ERP oder E-Commerce. Ihre Kundengesundheit liegt im CRM. Ihre Forderungen liegen in QuickBooks oder Xero. Fairview verbindet diese Daten zu Kundenmarge auf Ebene des einzelnen Kunden, Bestellökonomie je Kanal und Inkasso-Risiko — wöchentlich aktualisiert.
Kundenmarge (Ø)
32,8 %
▲ 1,4 Pkt.
AR > 60 Tage
128.000 €
14,2 % des AR
Top-5-Kundenkonzentration
38 %
Auf Konzentrationsrisiko achten
Risikokunden
6
212.000 € ARR-Exposure
Die typischen Herausforderungen für Großhandels-Teams.
Problem 01
Kundenmarge ist unsichtbar
Der Umsatz je Großhandelskunden lässt sich leicht ablesen. Der Deckungsbeitrag nach Versandkosten, Zahlungskonditionen und Preisnachlässen je Kunde steckt in einer Tabelle, die niemand aktuell hält. Großhändler bedienen häufig Kunden, die hohe Umsätze generieren, aber nach allen Kosten kaum oder keine Marge liefern — ohne es zu wissen. Fairview rechnet diese Zahlen wöchentlich durch und zeigt das tatsächliche Ergebnis je Kunde.
Problem 02
Bestellökonomie variiert je Kanal
Direkte Großhandelsbestellungen, EDI-Integrationen und Marketplace-Wholesale haben jeweils unterschiedliche Margenprofile. Was auf dem direkten Kanal 38 % Marge liefert, kann über EDI nach Bearbeitungsgebühren und Rabatten auf 22 % sinken. Ohne eine kanalübergreifende Bestellansicht werden Preisverhandlungen auf Basis unvollständiger Kosteninformationen geführt.
Problem 03
Forderungsalterung verbirgt Cash-Risiko
Der Umsatz sieht gut aus. Forderungen über 60 oder 90 Tage binden Cash und signalisieren Inkasso-Risiko. Wenn 128.000 € Forderungen überfällig sind und 14,2 % des gesamten AR-Bestands ausmachen, ist das ein erhebliches Liquiditätsrisiko — das in keinem Standard-Buchhaltungsdashboard automatisch zur Führungsebene eskaliert wird.
Problem 04
Churn auf Kundenebene ist eine quartalsweise Übung
Großhandelskunden sinken langsam ab. Engagement- und Bestellfrequenz-Signale erscheinen nie in Echtzeit. Wenn ein Schlüsselkunde seine Bestellfrequenz von monatlich auf vierteljährlich reduziert, wird das in Standard-ERP-Berichten erst Monate später sichtbar. Fairview aggregiert diese Signale wöchentlich und markiert Kunden mit sinkendem Engagement automatisch.
Die wichtigsten Kennzahlen für Großhandels-Operators.
Kundenmarge
Deckungsbeitrag je Großhandelskunden — Umsatz minus Fulfillment, Preisnachlässe und anteilige Overheadkosten. Zeigt auf einen Blick, welche Kunden tatsächlich profitabel sind und welche hohen Umsatz bei geringer oder negativer Marge liefern. Wöchentlich aktualisiert.
Bestellökonomie je Kanal
Direkte, EDI- und Marketplace-Wholesale-Margenprofile im Vergleich. Verstehen Sie, welche Bestelltypen und Kanäle nach allen Kosten tatsächlich die höchste Marge liefern und wo Volumen auf Kosten der Profitabilität erkauft wird.
Forderungsalterung und Inkasso-Risiko
Forderungen nach Altersbucket mit automatisch markierten Konten, die ihre Zahlungsziele überschritten haben. Sehen Sie sofort, welche Kunden AR über 60 oder 90 Tage haben und wie viel Cash dadurch gebunden ist — bevor das Inkasso-Risiko zur Liquiditätskrise wird.
Kundengesundheit und Wiederbestellrate
Bestellfrequenz, Volumen und Engagement-Signale zu einem Churn-Risiko-Score verdichtet. Kunden mit sinkendem Engagement und reduzierter Bestellfrequenz werden automatisch markiert, damit Account-Teams proaktiv reagieren können, bevor ein wichtiger Kunde abspringt.
Native Integrationen für Großhändler.
Umsatz
- Stripe
E-Commerce
- Shopify
- WooCommerce (geplant)
CRM
- HubSpot
- Salesforce
- Pipedrive
Buchhaltung
- QuickBooks
- Xero
Wie Fairview funktioniert — für Großhandels-Teams.
Shopify und QuickBooks verbinden
Shopify, CRM und QuickBooks oder Xero via OAuth verbinden. Die Einrichtung dauert unter 10 Minuten, kein SQL, kein Datenbankschema. Großhandelsbestellungen, Kundendaten und AR-Aging-Daten sind am selben Tag verfügbar und werden automatisch synchronisiert.
Fairview berechnet Kundenmarge automatisch
Umsatz je Kunde aus der Rechnungsstellung minus anteilige Fulfillment- und Preisnachlasskosten aus der Buchhaltung. Die Margenberechnung erfolgt wöchentlich und automatisch. Kein manueller Export, keine Pivot-Tabellen, kein Zusammenführen aus drei verschiedenen Systemen.
AR-Aging und Inkasso-Risiko automatisch verfolgen
Fairview liest AR-Aging direkt aus QuickBooks oder Xero und markiert automatisch Konten, die ihre Zahlungsziele überschreiten. So sehen Sie jede Woche, welche Kunden überfällige Forderungen haben und wie hoch das gesamte Cash-Risiko ist — ohne manuelle AR-Reports.
Wöchentlicher Operating Report mit Kundenrisiken
Jeden Montag erhalten Sie den Weekly Report mit Kundenmarge, AR-Status, Bestellfrequenz-Veränderungen und Risikokunden. Kunden mit 212.000 € ARR-Exposure, die Churn-Signale zeigen, erscheinen automatisch — damit Account-Teams rechtzeitig proaktiv handeln können.
DSGVO-konform und EU-Hosting für Großhändler im DACH-Raum.
Kunden- und Bestelldaten DSGVO-konform
Großhändler in Deutschland, Österreich und der Schweiz verarbeiten Kunden- und Bestelldaten, die unter die DSGVO fallen. Fairview liest ausschließlich aggregierte operative Daten — Umsatz, Forderungen, Bestellvolumina — ohne personenbezogene Endkundendaten. Alle Verbindungen sind OAuth-basiert und Read-only. Hosting erfolgt in der EU.
Branchenkontext DACH: Großhandel
Großhändler im DACH-Raum arbeiten häufig mit langen Zahlungszielen von 30 bis 90 Tagen, komplexen Konditionssystemen und EDI-Integrationen zu Einzelhandelspartnern. Diese Strukturen machen die Berechnung der echten Kundenmarge besonders komplex. Fairview ist darauf ausgelegt, genau diese Strukturen abzubilden — ohne dass Sie einen zusätzlichen BI-Entwickler oder Finanzanalytiker benötigen.
Auftragsverarbeitungsvertrag verfügbar
Für den Einsatz von Fairview in DACH-Großhandelsunternehmen stellen wir auf Anfrage einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO zur Verfügung. Dies ist besonders relevant, wenn Kunden- und Bestelldaten aus QuickBooks oder Xero in die Auswertung einfließen und Kunden-personenbezogene Daten enthalten könnten.
Häufige Fragen
Spezifisch für Großhandels-Teams im DACH-Raum.
Verbindet Fairview sich mit ERPs?
ERP-Connectoren (NetSuite, SAP) stehen auf der Produkt-Roadmap. Heute fließen Großhandelsdaten über QuickBooks oder Xero in Fairview ein. ERP-Daten, die in der Buchhaltung erfasst sind, werden sofort korrekt verarbeitet. Eine direkte ERP-Anbindung wird die Datenqualität und Granularität erheblich verbessern.
Kann Fairview Forderungsalterung anzeigen?
Ja — über die QuickBooks- oder Xero-Integration. Fairview liest AR-Aging direkt aus Ihrer Buchhaltung und zeigt Forderungen nach Altersbucket (30, 60, 90+ Tage). Konten, die ihre Zahlungsziele überschritten haben, werden automatisch markiert und erscheinen wöchentlich im Operating Report.
Wie wird die Kundenmarge berechnet?
Umsatz je Kunde aus der Rechnungsstellung minus anteilige Fulfillment- und Preisnachlasskosten aus der Buchhaltung. Versandkosten, Sonderkonditionen und Overheadanteile, die in QuickBooks oder Xero erfasst sind, fließen automatisch in die Berechnung ein. Die Marge wird wöchentlich aktualisiert.
Funktioniert das auch für EDI-Großhandelsbestellungen?
EDI-Bestellungen fließen über die Buchhaltung in Fairview ein. Eine direkte EDI-Integration steht auf der Roadmap. Heute werden EDI-Transaktionen, die in QuickBooks oder Xero erfasst sind, korrekt als separater Bestellkanal ausgewiesen und in der Bestellökonomie-Analyse berücksichtigt.
Was kostet Fairview?
Der Einstieg beginnt ab 149 €/Monat (exkl. MwSt.) im Starter-Plan. DSGVO-konform, Hosting in der EU. Buchen Sie eine Demo, um Fairview auf Ihrem konkreten Großhandels-Stack zu sehen und zu verstehen, welche Kennzahlen sofort sichtbar werden.
Fairview für andere Operating-Teams.
Sehen Sie Ihre echte Großhandels-Ökonomie — jede Woche.
Unter 10 Minuten Einrichtung. Kein SQL. Automatisches Dashboard. DSGVO-konform, Hosting in der EU.